Weitere Medaillenchance für Österreich

2016-10-27 Karate-WM Linz Betti Plank

27. Oktober 2016, Linz – Bettina Plank (OÖ) kämpft am Samstag bei der Karate-WM in Linz um Bronze. In der Klasse bis 50 kg schaffte die Kumite-Kämpferin am Donnerstag über die Hoffnungsrunde den Sprung ins kleine Finale und scheint den Medaillenhoffnungen damit gerecht zu werden. Plank musste allerdings zittern. Denn nach einem 1:1 und 5:0-Kampfrichterentscheid gegen die Chinesin Li Ranran schlitterte sie gegen die zweifache Weltmeisterin Alexandra Recchia aus Frankreich in eine 1:5-Niederlage. Weil Recchia aber bis ins Finale vorstieß, erhielt Plank die zweite Chance in der Hoffnungsrunde. Dort feierte die 24-Jährige einen 2:1-Sieg gegen Tsang Yee Ting (Hongkong) und ein 2:0 gegen Jekaterina Chupowez (Kasachstan). Im Kampf um Bronze wartet nun Sharmini Segaran aus Malaysia.

Thomas Kaserer (bis 67 kg) erreichte nach einem Sieg gegen Claudiu Teodorescu (Rumänien) und einer Niederlage gegen Jordan Thomas (England) die Trostrunde. Der Kampf gegen Vinicius Figueira endete 0:0 und ging durch Kampfrichterentscheid an den Brasilianer. Thomas sicherte sich nach einem starken Auftritt bei der Heim-WM den 11. Rang.

Julia Reiter (-55 Kg) konnte beim ihrem WM-Debüt die ersten zwei Runden gegen Johanna Nordh aus Dänemark (2:0) und Harsha Narayanamurthy aus Indien (2:0) für sich entscheiden und mit einer starken Vorstellung überzeugen. In der dritten Runde musste sie eine unglückliche Niederlage gegen die Polin Dorota Banaszczyk (0:2) einstecken. Ein gelungener erster Auftritt bei einer Weltmeisterschaft in der Allgemeinen Klasse für das Küken im Kumite Team.

Stephanie Kaup (NÖ / -61 Kg) gewann ebenfalls zwei Begegnungen (Aserbaidschan und Algerien) ehe sie gegen die Chinesin Xiaoyan Yin ausschied.

Das stark eingeschätze Kumite-Damenteam musste gleich zum Auftakt der Teambewerbe im Kampf gegen die mexikanische Auswahl, nach Niederlagen von Stephanie Kaup und Nathalie Reiter und einem Unentschieden von Alisa Buchinger, in der ersten Runde das Feld räumen.

Ähnlich erging es den Herren, die gegen die favorisierten Italiener zwar mit zwei Siegen von Stefan Pokorny und Luca Rettenbacher sensationell in den Bewerb starteten, nach knappen Niederlagen von Robin Rettenbacher, Thomas Kaserer und Tobias Muther aber auch hier den Wettkampf beenden mussten. Beiden Teams blieb nach Niederlagen der Gegnerinnen und Gegner auch der Weg in die Trostrunde verwehrt.

sport.orf.at vom 27.10.2016

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